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ANIS ONLINE QUIZ

Die folgenden Zitate sind aus einem Buch. Frage: Wer hat es geschrieben? Wenn Sie die Antwort wissen, können Sie mir eine Mail schreiben. Normalerweise gibt es ja bei einem Quiz auch etwas zu gewinnen. Ich habe aber nicht weiter darüber nachgedacht und wüsste jetzt nicht... Doch nun: Wer hat dies geschrieben?



1. "Der Krieg als ganz normales Mittel der Politik? Viele Generationen hatten wie ich gehofft, dass diese Doktrin nach zwei Weltkriegen und zwei Atombombeneinsätzen endgültig der Vergangenheit angehören würde." (S.33)

2. "'Vom Kriege', das berühmte Buch von Clausewitz, feiert Neuauflagen. Der Klassiker der Strategie gehört in vielen Militärakademien zur Pflichtlektüre. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wird es wieder 'normal', vom Krieg als der zuverlässigen Fortsetzung der Politik zu reden. Die Berichte und Kommentare der Medien 'plaudern' jedenfalls viel öfter von Kriegsvorbereitungen, als die Schrecken jedes Krieges kritisch zu beleuchten und die Frage ernsthaft aufzuwerfen, wann er erlaubt ist und wann nicht. Viele Berichte und Kommentare sind unüberhörbar von Kriegsbegeisterung erfüllt." (S.32)

3. "Von einer Herrschaft des Rechts, auf das sich alle Kulturen, Religionen und Staaten einigen könnten, sind wir offenbar noch weit entfernt, leider. Die politische Aufgabe des Westens sollte es gleichwohl sein, danach zu streben und jederzeit und überall dafür einzutreten." (S.34)

4. "'Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.' Diesen oft und von vielen vorschnell zitierten Sätzen Lenins (!) setze ich die (...) Losung entgegen: 'Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser.'" (S. 219)

5. "Wir würden klüger mit den Kräften der Natur umgehen, wenn wir von ihr lernen, statt sie beherrschen zu wollen." (S. 255)

6. "Menschen sind zum Glück verschieden. Stellen wir also die falschen Bemühungen ein, das Verschiedene und Ungleiche einebnen und gleichmachen zu wollen, und das mit einer Organisationswut, die im modernen Militär längst veraltet ist." (S. 203)

7. "Entmilitarisieren wir Arbeit, Bildung und Ausbildung! Werden wir zivil!" (S. 204)

8. "Geben wir den Schulen die Freiheit, im Zusammenwirken mit Eltern, Schülern, Schulträgern und Gemeinden selbst zu entscheiden, welche Schule und welche Art von Unterricht sie wollen." (S. 152)

9. "In freien Schulen werden Lehrer eher Trainer sein. Sie werden die Interessen der Kinder herausfinden, ihre Stärken fördern und jedes einzelne Kind durch Fordern darin Fördern, die eigenen Schwächen zu überwinden. Das lebenslange Lernen zu lernen ist die Aufgabe jeder zukünftigen Ausbildung. Sie sollte von Anfang an 'dual' sein, also Praxis und Theorie klug miteinander verbinden, auf allen Ebenen, gerade auch an den Hochschulen." (S. 153)

10. "Weg mit den Zöllen auf Einfuhren aus Entwicklungsländern! Kaufen wir ihre Rohstoffe und Produkte, statt ihre korrupten Oberschichten fürstlich mit Geld auszustatten." (S. 186)

11. "Wo die Wirtschaft wächst, verschwindet die Armut. Wo der Handel nicht durch Grenzen und Zölle gehemmt wird, steigen der Wohlstand und die Chancen auf Frieden." (S. 187)

12. "Wir sind das Volk. Ihr sollt uns repräsentieren, nicht kommandieren. Denn ihr lebt von unserem Geld, nicht wir von eurem." (S.12)

13. "Erst wenn die Parteien keine Posten mehr verteilen dürfen, werden sie unabhängig genug sein, um für die Verwirklichung ihrer politischen Ziele zu kämpfen." (S.26)

14. "Brechen wir die Macht der Parteien. Geben wir sie dem Volk zurück. Damit es nicht nur im Grundgesetz steht: Alle Macht geht vom Volke aus." (S.29)

15. "Warum tut die Politik so, als würde sie den 'Reichen' höhere Steuern abnehmen, wenn denen dann über die so genannte steuerliche Abzugsfähigkeit so viel zurückgegeben wird, dass sie weniger Steuern zahlen als die Millionen kleiner Leute? Warum zahlen nicht alle ein und dieselbe Steuer, von der dann aber nichts mehr abgezogen werden darf?" (S.60f)

16. "Geben wir den Gemeinden und Städten eine große Selbstständigkeit." (S. 65)

17. "Überlassen wir es jeder Gemeinde und jeder Stadt, welche Gebühren - also Preise - sie für welche ihrer Leistungen in der umfassenden Infrastruktur verlangt." (S. 66)

18. "Was in den Städten und Gemeinden nicht demokratisch entschieden werden kann, gehört in die Parlamente der Länder und des Bundes." (S. 67)

19. "Zwei Staaten: Israel und Palästina. Mit dem Ziel, dass deren Bewohner in sicheren Grenzen und sicheren Umständen leben können. Später (...) könnte es (...) auch zu einem (...) Staat kommen (...)" (S. 105)

20. "Dass der Nationalismus viel mehr Unheil als Heil gestiftet hat, ist nicht Herzls Schuld. Dass der von ihm zur politischen Kraft erklärte Zionismus dereinst den Nichtjuden in Israel die gleichen Rechte verweigern würde, konnte er nicht ahnen." (S. 100)

21. Über Öl-Pipelines in Asien: "Ist es Zufall, dass diese Linien immer wieder an Militärbasen entlang laufen, die den USA gehören oder von ihnen benutzt werden?" (S. 113)

22. Über den Iran: "Der Westen wie Russland sollten allmählich begreifen, dass Druck von außen noch nie zu tragfähigen Lösungen geführt hat." (S. 225)

23. "Ich bewundere den amerikanischen Geist, die unbändige Kraft, den unerschütterichen Optimismus und die Fähigkeit, Menschen aus aller Herren Länder zu integrieren - zu Amerikanern zu machen. Ich weiß allerdings auch, wie wenig sich die Menschen Amerikas um 'die in D.C.', also um die Bundesregierung kümmern und wie wenig Respekt sie vor ihr haben. Und ich weiß, dass die meisten Amerikaner ihren Medien sehr viel kritischer gegenüberstehen als wir hier in Deutschland." (S. 115)

24. "Alles, was der Staat macht, gilt von vornherein als 'sozial', das Private als 'unsozial'. Wie töricht! Sollten wir nicht danach urteilen, was den Menschen wirklich nutzt?" (S. 134)

25. "Die Gemeinschaft der Steuerzahler finanziert die öffentlichen Dienstleistungen für alle, die sie brauchen, selbst. Daher ist es nur gerecht und vernünftig, dem Bürger seine Gutscheine für die Inanspruchnahme der öffentlichen Dienste zur freien Verfügung zu geben - und nicht den Bürokratien die Macht." (S. 135)

26. "Was aber über die grundlegenden Dienste hinausgeht, müssen alle selber leisten." (S. 135)

27. "Alle Menschen sind verschieden. Dieser scheinbar banalen Tatsache muss Rechnung getragen werden: durch neue Wege in Vorschulen, Schulen und Hochschulen, durch eine völlig neue Qualität der Ausbildung, durch bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Pädagogen. Jedem Kind von Anfang an seinen persönlichen Förderplan: Das muss Ziel der inneren Umgestaltung unserer Bildungspolitik werden." (S. 149)

28. "Deutschland braucht eine neue Politik. Und wenn es erforderlich ist, auch eine neue Partei. Aber eine, die nicht wieder so wird wie die anderen. Also eine ganz neue Art von Partei. Eine Partei, die weder 'rechts' noch 'links' ist. Sondern eine, die einfach tut, was vernünftige Politiker aller Parteien längst für nötig halten." (S.11)

29. "Im Interesse derer, die schon da sind, wie im Interesse derer, die neu hinzukommen wollen, dürfen wir nur solche Zuwanderer zulassen, die zur Gemeinschaft das Ihre beitragen, nicht aber diejenigen, die der Gemeinschaft zur Last fallen." (S. 174)

30. "Viel mehr Sorge macht mir, dass seit Jahren 120.000 Menschen jährlich abwandern; sie sind überdurchschnittlich jung, gut ausgebildet und hoch motiviert, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Sie flüchten vor der täglichen Gängelei durch unseren sozial-bürokratischen Obrigkeitsstaat." (S. 175)

31. "Wen wirkliche Asylgründe zu uns treiben, den müssen wir aufnehmen - und ihm von vornherein erlauben, hier zu arbeiten. (...) Hilfe am Start ja, Unterhalt auf Dauer nein." (S. 175)

32. "Solange wir nur Nein zum Krieg sagen, aber weiter nichts tun, um ihn zu verhindern, sind wir das 'alte Europa'. Rumsfeld muss begreifen, dass Deutschland und die Europäische Union unter dem 'neuen Europa' nicht ein Europa verstehen, das tut, was Washington will." (S. 193)

33. "Überlassen wir es in Zukunft staatlichen wie privaten Hochschulen selbst, ihre innere Ordnung zu finden, ihre spezielle Art von Forschung und Lehre zu verwirklichen." (S. 212)

34. "Wir dürfen nicht warten, so lautet mein Argument, bis auch bei uns in Deutschland Rattenfänger auftreten, die gegen Demokratie, gegen die offene Gesellschaft und die Herrschaft des Rechts mobil machen." (S. 215)

35. "Ein Land, in dem von Eliten nicht gesprochen werden darf, kriegt halt die Regierung, die es verdient - eine Regierung, die nur so tut, als würde sie das Land regieren." (S.10)

36. "Der Begriff 'Rechtspopulismus' - wie der Begriff 'Rechts' überhaupt - ist ein Kampfbegriff aus dem Arsenal linker Fundamentalisten." (S. 221)

37. "Politik und private wie öffentlich-rechtliche Medien wühlen lieber in heimischen Skandälchen, als sich den ernsten Fragen zu Hause und in der Welt zu widmen. Das muss anders werden." (S.10f)

38. "Parteipolitiker- und die Vertreter gesellschaftlicher Gruppen - gehören nicht in die Programm- und Verwaltungsräte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens." (S. 245)

39. "Nur deutlich weniger Politik kann eine deutlich bessere sein. Nur deutlich weniger Staat macht ihn in den wichtigen Dingen stark und zuverlässig." (S. 13)

40. "Machen wir Schluss mit der Übermacht der Funktionäre, befreien wir Deutschland von ihrer Herrschaft!" (S. 250)

41. "Lassen wir uns nicht einreden: Weil wir klein sind, müssen wir bescheiden sein. Denn dann bleiben wir klein, weil wir bescheiden waren." (S. 232)

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