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Israelische Regierung verhöhnt die Opfer ihrer Kriegsverbrechen
- und Europa lässt dies geschehen

Khalid Tatour, 17.11.2006

Es scheint mehr und mehr Methode der israelischen Regierung zu werden, Kriegsverbrechen der so genannten Israelischen Verteidigungsarmee auf technische Fehler zurückzuführen und sich im Anschluss dann sogar dafür noch zu entschuldigen.

Zum ersten Mal wurde diese Methode angewendet bei der gezielten Tötung von vier UN-Beobachtern im südlibanesischen Khiam, zuletzt beim Artilleriebeschuss eines Wohnhauses in Beit Hanoun im Gazastreifen, bei dem fast eine gesamte Familie, darunter sieben Kinder, ausgerottet worden ist. Zu der Methode gehört auch die rasche Durchführung von internen "Untersuchungen" der israelischen Armee, die natürlich nie ein schuldhaftes Verhalten feststellen kann. Dass die israelische Armee bzw. die israelische Regierung keinerlei Interesse daran hat, Verbrechen ihrer Armee aufzudecken, ist nicht weiter verwunderlich, dass aber die internationale Staatengemeinschaft diese zynischen Manöver akzeptiert, ist mehr als verwunderlich.

Der Arabische Kultur Club Stuttgart, AKC, prangert in diesem Zusammenhang ganz konkret auch die notorische und konsequente Anwendung von gravierenden Doppelstandards der meisten verantwortlichen europäischen und deutschen Politiker aber auch des Großteils der Medien an. Offensichtlich gilt das Leben und die Sicherheit von Israelis deutlich mehr als jene von Arabern. So ist beispielsweise im Falle der Gefangennahme des israelischen Korporals Gilat Shalit dessen Name und Foto tagelang durch die Medien der gesamten Welt gegangen, während über die mehr als 10000 palästinensischen Gefangenen und die zahlreichen Opfer des israelischen Staatsterrors anonym und pauschal berichtet wird, wenn überhaupt.

Diese Vorgehensweise ist nicht nur auf eine jede Gelegenheit ausnützende israelische Haltung zurückzuführen, sondern auch auf eine bedauerliche Unausgewogenheit der Bewertung des und Berichterstattung über den israelisch-arabischen Konflikt. Im Zusammenhang mit den Ereignissen von Beit Hanoun verlangen wir die Einsetzung von unabhängigen internationalen Untersuchungskommissionen. Diese sollten aber tatsächlich unabhängig von politischer Einflussnahme seitens der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates sein. Zudem ist auf eine Veröffentlichung ihrer Untersuchungsergebnisse großer Wert zu legen. Von der Europäischen Union und Deutschland erwarten wir eine tatkräftige Unterstützung derartiger Untersuchungskommissionen.

Hunderte unbewaffneter Palästinenser wurden ermordet bei den Operationen, die in den Sommermonaten unter der zynischen Bezeichnung "Sommerregen" stattfand und jetzt als "Operation Herbstwolken" fortgesetzt wird. Dabei wurden weitere 19 Palästinenser bei einem Massaker der israelischen Armee im nördlichen Gaza-Streifen ermordet - die Mehrzahl der Opfer dieses unsäglichen Vergehens waren Frauen und Kinder. Die willkürliche und maßlose Gewalt der israelischen Armee gefährdet wahrscheinlich vor allem die Existenz Israels selbst. Für den Einsatz der neuen, illegalen und tödlichen Waffe DIME (Dense Inert Metal Explosive) gibt es nicht die geringste Rechtfertigung. Es ist unerlässlich und dringend, das die Europäische Union endlich wirksame, entschlossene und eindeutige Maßnahmen ergreift, um Israel dazu zu bewegen, Internationales Recht zu respektieren. Es ist mehr als überfällig, dass die Staaten Europas ihre Freundschaftsbeziehungen und Handelsverbindungen mit Israel aussetzen, solange es die grundlegenden Menschenrechte nicht achtet und weiterhin Kriegsverbrechen begeht.

Wir fordern, das die Europäische Union der israelischen Regierung unmissverständlich erklärt, dass jegliche Finanzierung oder Unterstützung Israels solange ausgesetzt wird, bis ein gerechtes Friedensabkommen mit den Palästinensern erzielt ist - im Interesse aller Beteiligten und im Interesse des Weltfriedens. Wir fordern den Schutz der palästinensischen Bevölkerung durch die Entsendung internationaler ziviler Friedenskräfte nach Gaza und in die West Bank.

Ein Veto der USA ist für Israel "grünes Licht", um mit dem Morden fortzufahren.

          نص المذكرة المقدمة لممثلية المفوضية الأوربيةالألمانية:                                                                                 السيدات والسادة:                                                                                                                                                إن قرار الاتحاد الأوربي بقطع المعونة عن الشعب الفلسطيني ماهو إلا تصرف غير إنساني وغير راشد سياسيا. الموقعون على هذه المذكرة مجتمعون على الرأي أن هذا القرار يزيد من تعقيد الأزمة الإنسانية والاقتصادية التي يعاني منها الشعب الفلسطيني بالفعل.
إننا ندعو الاتحاد الأوربي إلى التراجع عن هذا القرار ونطالب الحكومة الألمانية ورئاسة الاتحاد الأوربي التأثير في هذا المجال.
 لقد تبنى الاتحاد الأوربي بكل أسف الخطط الأمريكية الإسرائيلية الهادفة إلى معاقبة الشعب الفلسطيني رغم أن ذلك يتعارض مع الحلول السلمية ويؤدي إلى تداعيات خطيرة.
هذا القرار يضر بالحالة الاقتصادية للشعب الفلسطيني، حيث تقلصت أماكن العمل لنحو 150 ألف فلسطيني منهم 11 ألفا من العاملين في مجال الرعاية الصحية إضافة إلى نحو 38 ألف مدرس.
الموقعون يدينون السياسة الأوربية مزدوجة المعايير والأخلاق، فمن ناحية تتم مقاطعة الحكومة الفلسطينية وفي الوقت نفسه تطَالَب بالتوقف عن استخدام العنف والاعتراف بالاتفاقات الدولية، ومن ناحية أخرى لا يطلب ذلك من الحكومة الإسرائيلية رغم مسئولية
 الأخيرة عن العديد من الجرائم السياسية والقصف الجوي للمدنيين. كما أن إسرائيل تواصل من خلال استمرار بناء المستوطنات والجدار العازل احتلال أجزاء إضافية من الأراضي الفلسطينية.
 الجيش الإسرائيلي يبرر التصعيد الأخير باستخدام العنف على خلفية اختطاف مجند إسرائيلي بينما يقبع مايزيد عن 8 آلاف مواطن فلسطيني، من بينهم 379 طفل ومئات السيدات، في السجون الإسرائيلية دون محاكمة أو أية إجراءات قضائية.
 إسرائيل تجتاح مجددا قطاع غزة وتتوغل في الأراضي الفلسطينية .. وليس القصف الجوي لجامعة غزة وتدمير محولات الطاقة الكهربية وحرمان الشعب من مصادر المياه في درجة حرارة تصل إلى 40 درجة مئوية إلا مظاهر من العنف التي يمارسها الجيش الإسرائيلي الذي يشن حربا مفتوحة ضد الشعب الفلسطيني.
 يجب أن تمارَس الضغوط على إسرائيل من أجل التوقف عن استخدام العنف والتعهد بعدم اللجوء إليه.الاتحاد الأوربي طالب الحكومة الفلسطينية الاعتراف بإسرائيل، ولاكن بدون أن تطالب إسرائيل بإنهاء الاحتلال لفلسطين حسب الحقوقه الشرعية الدولية، وبعد أن أقدمت على ذلك بيوم واحد اعتقل الجيش الإسرائيلي ساسة مرموقين وممثلين للشعب الفلسطيني وأعضاء بالمجلس التشريعي ووزراء وهذا المسلك ضد ممثلين للشعب تم اختيارهم بصورة ديمقراطية لا يوجه فقط ضد حزب بعينه إنما ضد الشعب الفلسطيني ككل، كما أنه خرقٌ غير مسبوق للقانون الدولي وضربة في الصميم للسيادة والديمقراطية التي يجب أن تُتبع بمقاطعة لإسرائيل.
 الموقعون يدعون الاتحاد الأوربي إلى إدانة سياسة إسرائيل تجاه الشعب الفلسطيني ودعم الطموح الفلسطيني في التوصل إلى السلام والاستقلال وحماية المدنيين من الشعب الفلسطيني وممثليهم من الاعتداء.                                نحن نتوجه بهذه المطالب إلى المسئولين من الساسة ومؤسسات الاتحاد الأوربي:                        

 1- أوقفوا تجويع الشعب الفلسطيني.                                                                                                     2-  اعترفوا بالانتخابات الديمقراطية في فلسطين.                                                                                     3- دينوا وافرضوا عقوبات على قتل واعتقال المدنيين والساسة الفلسطينيين.                                                  4- يجب على الاتحاد السعي إلى إطلاق سراح الأسرى الفلسطينيين وخاصة الأطفال والنساء.                             5- يجب على الاتحاد الأوربي أن ينوط بمسئوليته عن حماية الشعب الفلسطيني من الحرب.                                  والعنف الذي يمارسه الجيش الإسرائيلي ضده، ويعمل على إنهاء المأساة الإنسانية القائمة حاليا .                                                         6- ألإعتراف بحق مصير الشعب الفللسطيني على أرضه حسب القوانين الدولية والشرعية وتنفيذها .

ألموقعون:                                                 ترجم الى الالمانية            خالد طاطور

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