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bambushefte
Bambus 25
Anis Hamadeh
Kiel, 16.10.01

Der Text BRIEF AN DEN BUNDESKANZLER kann nur als ein Ausrutscher angesehen werden. Es sind ja schon schwierige Zeiten für uns alle, und jeder hat so seine Techniken, um die emotionale Balance zu wahren, dennoch erscheint das Stück insgesamt eher als eine Zumutung.

REVIVAL-BAND ist endlich mal wieder ein Rap. Das wurde aber auch Zeit, dass er wieder zu reimen beginnt, der Herr. Und gleich so ein super Stück. Wow! Hey hey! Bloß der Inhalt ist mal wieder scheiße geworden.

DIE JUNGS (8): IM FEINDESLAND führt die beliebte Serie mit den Jungs fort, die fast das gesamte Heft 23 okkupiert haben und auch vorher schon unangenehm aufgefallen sind.

Weiter geht es mit DEN JUNGS (9). In dieser Geschichte wird Heinz zum Anhänger des Bahai-Glaubens und hat sich extra dafür einen Umhang genäht, weil er eine nächtliche Eingebung hatte. Helmut hält das für den religiösen Wahn. Er hat wahrscheinlich auch Recht damit.

DR. BOCKS SPRECHSTUNDE (1) ist eine sinnvolle Ergänzung zur Thematik des Terrorismus, die uns zurzeit alle ganz verrückt macht.

SOLIDARITÄT HEUTE ist ein sehr schlechter Text und jetzt wird mir auch langsam klar, was meine Kritiker die ganze Zeit gemeint haben. Aber es geht in dieser Collage auch um die Grünen, die UNO, Afghanistan und selbstverständlich Amerika.

KING BOY IST VERBOTEN ist der zweite Rap in diesem Heft. Sie erinnern sich sicher an die norwegische Sage über King Boy, die auch von Grieg vertont wurde. Nicht? Das erste Vorkommen der Figur King Boy, das mir aus neuerer Zeit bekannt ist, ist jedenfalls der SOLDIER'S SONG. Also den gibt es aber wirklich.


Inhalt:
Bambus # 169 - 175

1. BRIEF AN DEN BUNDESKANZLER
2. REVIVAL-BAND
3. DIE JUNGS (8): IM FEINDESLAND
4. DIE JUNGS (9): DER RELIGIÖSE WAHN
5. DR. BOCKS SPRECHSTUNDE (1): TERRORANGST
6. SOLIDARITÄT HEUTE
7. KING BOY IST VERBOTEN