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DIE DICHTER (3): ZAHID DER ASKET
leute vom diwan - vater, sohn und ahn - hört nun einen - so wie keinen - ich erzähls von anfang an -- himmlisch war der meisterplan - der den menschen diesseits führte - ihn berührte - gottes hand - das ist jedem hier bekannt - daher ist der sinn der dichtung - die verrichtung - des gebets - anders jedoch stehts - mit qais - der trinkt wein - obwohl er weiß - es ist nicht fein - und obendrein - starrt er der fatima aufs bein - er spottet den propheten - und ihren exegeten - mit seiner schreierei - zum glück ists schon vorbei -- mein name ist zahid - ich singe euch mein lied - als ich kind war in der stadt - machte mich das brot nicht satt - die eltern hattens schwer - ich wollte immer mehr - gierig waren zunge - magen, herz und lunge - teure kleider - luxus und pracht - hatten mich leider - ganz weichlich gemacht - da fing ich an zu lesen - und langsam zu genesen - als wäre nichts gewesen - ich las den koran und viel hadith - wo ich auf tiefe weisheit stieß - und insbesondere auf dies: - das irdische leben ist zeitlich begrenzt - es wird durch ein dasein im jenseits ergänzt - das dauert ewiglich - und interessierte mich - ich lernte fasten und verzichten - eines tages wird gott richten ()