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THE FLOOD
Plot

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When the man noticed that he could not remember anything that happened before the shipwreck he feels relieved. For three days and three nights he is drifting in the ocean on a log, until playing children find his body on the beach. They bring him into the beach village where he recovers. People there are cheerful and in curiosity eyeball the stranger who does not seem to lack a thing. He feels attracted to dancing Coco and begins to flirt with her. She tells him about the conflict between the mountain people and the wood people and asks him to conciliate and thus to prove that he is worthy of her. Her self-conscious appearance enravishes the castaway and he departs to pay the mountain people a visit.
On the mountain he gets into a security check. He is told that unfortunately there is an enemy and one would have to be vigilant. For one week he stays with the mountain people and is convinced that a peace can be achieved and that all can be free. Climbing down the mountain he meets John Henry, a second survivor of the shipwreck. From him he learns that his name is Joe, that he was the cook on the ship and that he was working on a book. This would be about all John Henry knew, as Joe used to be rather silent. About the people of the mountain John Henry remarks they would claim to own all the land and all the goods. They would rob the people of the wood at gunpoint.
At that, memory comes back to Joe like a flood. He is struggling to find words, but it gets clear that there must be a human disappointment behind him, pressing on him. Sadly he continues his journey with John Henry and they sit down by the river.
Someone appears out of the woods and excitedly and full of satisfaction recounts that finally the oppression of the people of the wood hit the news on TV. The two comrades learn that once a group of people built up a new community on the island, until trouble came, leaving them split up in three parties: on the beach, on the mountain and in the wood. Some of them would think they are above the law. John Henry stands in solidarity with the people of the wood and is now invited to join the celebration at the mango tree with his friend.
Shortly after the celebration, mountain people kill seven wood people with impunity. Joe asks Coco on a dune in the moonlight how things can possibly go on after the atrocity. One can regard the story as an artistic press release for peace, she responds. When Coco has departed Joe asks the great spirit of the isle for inspiration. It would be ironic that he traveled thousands of miles and now finds himself again in a case of oppression, similar to the one from which he escaped. He remembers his former failure vis--vis the powerful. On the next day one of the wood people reports proudly that a "mountain dude" fell into his pit and now is trapped there. They ask John Henry's advise about what to do with the man and he reminds his friends of how easy it is to turn from a good guy to a bad guy. They should not take Hollywood movies with their acts of revenge as good examples.
A big congregation of all the islanders is scheduled for the coming day, in the amphitheater. All shall be heard out, so that in the end the violence can cease. Joe awakes early at dawn and through the window sees some fishermen taking up their routine. Spontaneously he joins them. The seamen tell Joe that in former times they sometimes could hear the mermaids sing, but they seem to be gone. Would they return when there is peace on the island?
At the congregation, Joe appears sobered: Some nice words cannot right the wrongs, he claims, there would be too many taboos. He criticizes general group behavior and is aware of his own helplessness. Then speaks Lenny, who was taken out of the pit and set free. He now realizes that his own people have created an enemy label in order to obscure their aggressions. He complains that there are so few from the mountain attending and talks about the treaty the whole island signed with the superpower. At the start, he says, the mountain people really were persecuted, but this would be a long time ago. Today a paradigm change is necessary. Coco adds that the killing must stop first of all.
With these thoughts Coco and Joe say goodbye to the audience, assuring that this would not be the end. But however the story may continue, they will face it together ...

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THE FLOOD
Handlung

Siehe auch Songtexte

Als der Mann merkt, dass er sich an nichts vor dem Schiffbruch erinnern kann, erleichtert ihn das. Drei Tage und drei Nächte treibt er auf einem Brett auf dem Meer, bis spielende Kinder seinen Körper am Strand finden. Sie bringen ihn ins Stranddorf, wo er sich erholt. Die Leute sind gut aufgelegt und beäugen den Fremden neugierig, dem nichts zu fehlen scheint. Er fühlt sich von der tanzenden Coco angezogen und beginnt, mit ihr zu flirten. Sie erzählt ihm vom Streit zwischen den Bergmenschen und den Waldmenschen und fragt, ob er nicht schlichten und dadurch beweisen könne, dass er ihrer würdig ist. Ihr selbstbewusster Auftritt entzückt den Schiffbrüchigen und er macht sich auf, die Bergmenschen zu besuchen.
Auf dem Berg gerät er in eine Sicherheitskontrolle. Man erklärt ihm, dass es leider einen Feind gebe, vor dem man auf der Hut sein müsse. Eine Woche lang bleibt er bei den Bergmenschen und ist überzeugt, dass ein Frieden möglich ist und dass jeder frei sein kann. Beim Abstieg trifft er auf John Henry, einen zweiten Überlebenden des Schiffsunglücks. Der eröffnet ihm, dass sein Name Joe ist, dass er der Koch auf dem Boot war und an einem Buch gearbeitet hat. Viel mehr wisse er auch nicht, denn Joe sei recht schweigsam gewesen. Über die Bergmenschen sagt John Henry, dass sie behaupten würden, die Eigentümer allen Lands und aller Güter zu sein. Mit Waffengewalt würden sie die Waldmenschen berauben.
Da kommt die Erinnerung wie eine Flut zurück zu Joe. Es fällt ihm schwer, Worte zu finden, doch wird klar, dass eine menschliche Enttäuschung hinter ihm liegt, die auf ihn drückt. Traurig setzt er den Weg mit John Henry fort und sie setzen sich an den Fluss.
Da erscheint eine Gestalt aus dem Wald, die aufgeregt und voller Genugtuung berichtet, dass die Unterdrückung der Waldmenschen endlich die Fernsehnachrichten erreicht hat. Die beiden Kameraden erfahren, dass einst eine Gruppe von Leuten auf der Insel eine Gemeinschaft gegründet hat, bis es Streit gab und sich drei Parteien bildeten: am Strand, auf dem Berg und im Wald. Einige davon seien der Ansicht, über dem Recht zu stehen. John Henry hat sich mit den Waldmenschen solidarisiert und wird jetzt mit seinem Freund eingeladen, an der Feier beim Mangobaum teilzunehmen.
Kurz nach der Feier töten Bergmenschen sieben Waldmenschen ungestraft. Joe fragt Coco im Mondschein auf einer Düne, wie es nach dieser Gräueltat überhaupt weitergehen könne. Man könne die Geschichte auch als künstlerische Pressemitteilung für den Frieden sehen, entgegnet sie. Als Coco fort ist, bittet Joe den Großen Geist der Insel um Inspiration. Es sei Ironie, dass er tausende von Meilen gefahren und doch wieder in eine Unterdrückungssituation geraten ist, ähnlich der, der er entflohen ist. Sein früheres Versagen den Mächtigen gegenüber kommt ihm in den Sinn. Ein Waldmensch vermeldet tags darauf stolz, dass einer der "Bergtypen" in seine Grube gefallen ist und nicht mehr herauskommt. Man fragt John Henry, was mit dem Mann geschehen soll. Der erinnert seine Freunde daran, wie schnell man vom Guten zum Bösen werden kann und dass man sich Hollywood-Filme mit ihren Rache-Akten nicht zum Vorbild nehmen sollte.
Eine große Insel-Versammlung wird für den folgenden Tag angesetzt, im Amphitheater. Alle sollen sich aussprechen, damit am Ende die Gewalt aufhören kann. Joe erwacht schon im Morgengrauen und sieht durchs Fenster, wie die Fischer ihre Arbeit aufnehmen. Spontan schließt er sich an. Die Seeleute erzählen Joe, dass sie früher manchmal die Meerjungfrauen singen gehört haben, diese aber nicht mehr da zu sein schienen. Ob sie wiederkommen würden, wenn Frieden auf der Insel herrschte?
Bei der Versammlung zeigt sich Joe ernüchtert: Mit ein paar guten Worten könne das Unrecht nicht ausgeglichen werden, es gebe zu viele Tabus. Er kritisiert das allgemeine Gruppenverhalten und ist sich seiner eigenen Hilflosigkeit bewusst. Da erscheint Lenny, der aus der Grube freigelassen wurde und nun erkennt, dass seine eigenen Leute ein Feindbild aufgebaut haben, um ihre Aggressionen zu verschleiern. Er beklagt, dass kaum jemand vom Berg anwesend sei und berichtet über das Abkommen, das die ganze Insel mit der Supermacht hat. Am Anfang seien die Bergmenschen tatsächlich verfolgt worden, doch das sei schon lange vorbei. Heute sei ein Paradigmenwechsel nötig. Vor allem das Töten müsse aufhören, ergänzt Coco.
Damit verabschieden sich Coco und Joe vom Publikum, wobei sie versichern, dass dies nicht das Ende sei. Doch wie auch immer es weitergehen würde, von nun an würde es zusammen sein ...

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