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THE FAKED INTERVIEWS

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FAKED BRODER INTERVIEW (16)
12.01.2013 - Nach einem Artikel vom 11.01.2013: www.welt.de/112708625

Faked Anis: Hallo faked Broder.
Faked Broder: Faked Anis, lange nichts gehört von dir.
Faked Anis: Fast sieben Jahre. Wir hatten diese Satire zusammen geschrieben.
Faked Broder: Ach, das soll eine Satire gewesen sein?
Faked Anis: Pressezeit (4): Henryk M. Broder. Erfüllt die Kriterien, würde ich sagen.
Faked Broder: Und, was machst du so?
Faked Anis: Musik. Und du?
Faked Broder: Ich laufe herum und entschuldige mich bei Leuten.
Faked Anis: So'n Quatsch.
Faked Broder: Doch. Das war nicht hilfreich. Ich entschuldige mich.
Faked Anis: Was ist denn mit DIR los?
Faked Broder: Das mit dem Reichssicherheitshauptamt hätte ich nicht sagen dürfen.
Faked Anis: Ich dachte, das sei dein Job.
Faked Broder: Auch ich schieße im Eifer des Gefechts schon mal über das Ziel hinaus.
Faked Anis: Ist das nicht dein Markenzeichen?
Faked Broder: Ich sprach von der Endlösung der Judenfrage - diesmal in Palästina.
Faked Anis: Also praktisch, dass die Palästinenser wie die Nazis sind.
Faked Broder: Diesen Satz haben mir einige Kollegen und Leser übel genommen.
Faked Anis: Tatsächlich?
Faked Broder: Ja, unglücklicherweise. Es geht um Jakob Augstein.
Faked Anis: Den Zeitungstyp.
Faked Broder: Ja, ich habe ihn einen „kleinen Schleicher von nebenan“ genannt.
Faked Anis: Wie dieser Nazi mit dem „Stürmer“?
Faked Broder: Ja, Nazi, genau. Das war vollends daneben.
Faked Anis: Aber das machst du doch dauernd.
Faked Broder: Außerdem habe ich ihn in die Antisemitismus-Hitliste des Simon-Wiesenthal-Zentrums gebracht.
Faked Anis: Musst du nicht arbeiten?
Faked Broder: Das IST meine Arbeit.
Faked Anis: Und warum entschuldigst du dich dann? Sind es die Geldgeber?
Faked Broder: Unsinn. Ich bin freier Journalist und verbringe mein halbes Leben in Cafés.
Faked Anis: Wie langweilig!
Faked Broder: Mal lebe ich in Berlin, mal in New York oder Jerusalem.
Faked Anis: Und wer bezahlt das alles?
Faked Broder: Meine Leser. Die WELT-Zeitung, diverse Medien ...
Faked Anis: Die WELT ist doch keine Zeitung!
Faked Broder: Was denn sonst?
Faked Anis: Ein Symptom. Also du läufst rum und beleidigst Leute ...
Faked Broder: ... und ich werde dafür bezahlt!
Faked Anis: Das ist schlau.
Faked Broder: Oh ja, das ist wirklich schlau. Ich bin ein Genie.
Faked Anis: Glückwunsch!
Faked Broder: Es gibt viele, die Israel und die USA kritisieren.
Faked Anis: Da hast du Recht.
Faked Broder: Ich bekämpfe die mit meiner spitzen Feder.
Faked Anis: Klingt ebenso ehrenhaft wie, äh, wie sagt man da: sophisticated.
Faked Broder: Ja, sophisticated, ich verstehe das Wort.
Faked Anis: Und subtil.
Faked Broder: Ja. Aber Bildung schützt vor Torheit nicht.
Faked Anis: Nein.
Faked Broder: Deshalb ist Grass der Prototyp des gebildeten Antisemiten.
Faked Anis: Was?
Faked Broder: Grass hat die iranische Atombombe gebaut, die Israel zerstören wird.
Faked Anis: Und was gibt es in diesen Cafés so alles zu trinken?
Faked Broder: Der aggressive islamistische Terrorismus muss bekämpft werden!
Faked Anis: Helge Schneider ist mir lieber ...
Faked Broder: Die Deutschen haben schon lange kapituliert vor dem Islam-Terror.
Faked Anis: Sogar Dieter Bohlen, wenn ich es recht überlege.
Faked Broder: Augstein liefert die Begleitmusik zu Ahmadinedschads Vernichtungsfantasien.
Faked Anis: Ich dachte, bei dem hast du dich gerade entschuldigt.
Faked Broder: Nur für die zwei Sachen. Jetzt sage ich wieder neue Sachen.
Faked Anis: So bleibt man im Gespräch.
Faked Broder: Ein Hühnerstall ist kein KZ, die Moslems sind nicht die Juden von heute.
Faked Anis: Was kommt denn jetzt?
Faked Broder: Ich habe solche Dramatisierungen bei anderen immer kritisiert.
Faked Anis: Ach so, es wird feierlich. Ich habe gar keine Krawatte dabei.
Faked Broder: Und nun bin ich in dieselbe Falle getappt.
Faked Anis: Sagte die Drama-Queen zwischen zwei Anfällen.
Faked Broder: Dafür entschuldige ich mich.
Faked Anis: Gähn ...
Faked Broder: Und nur dafür.
Faked Anis: Du solltest dich lieber für deine Bücher entschuldigen.
Faked Broder: Quatsch.
Faked Anis: Weißt du, warum ich dich so lange nicht besucht habe?
Faked Broder: Weil du mit dem Mainzer Karneval beschäftigt warst?
Faked Anis: Ich hoffe, etwas Interessantes an dir zu finden.
Faked Broder: Und jetzt hast du etwas gefunden?
Faked Anis: Na ja, du rennst rum und entschuldigst dich. Das ist zumindest neu.
Faked Broder: Ich habe mich nur DAFÜR entschuldigt. Das bedeutet gar nichts.
Faked Anis: Das habe ich befürchtet.
Faked Broder: So lange es Leute gibt, die nicht an den Neokonservatismus glauben ...
Faked Anis: ... und den Zionismus ...
Faked Broder: Ja danke, und den Zionismus ...
Faked Anis: ... und den Antisemitismus ...
Faked Broder: Kann ich meinen Satz bitte zu Ende bringen?
Faked Anis: Seit wann sagst du „bitte“? Erst entschuldigst du dich, jetzt bittest du.
Faked Broder: Also noch mal: So lange es Leute gibt, die nicht glauben an ...
Faked Anis: Islamo-Faschismus ...
Faked Broder: Jetzt bring mich nicht durcheinander!
Faked Anis: The Big Anti-Semitism Business!
Faked Broder: Du hast keine Ahnung davon, wie feindlich der Feind wirklich ist!
Faked Anis: Natürlich.
Faked Broder: Du bist ein Kollaborateur!
Faked Anis: Sicher.
Faked Broder: Du bewegst dich am Rande des ...
Faked Anis: Sag es lieber nicht. Du hast schon genug gesagt.
Faked Broder: Aber die Leute klatschen, wenn ich solche Sachen sage.
Faked Anis: Welche Leute?
Faked Broder: Viele Leute.
Faked Anis: Das mit der rhetorischen Begabung ...
Faked Broder: Ja?
Faked Anis: Ich habe das nie verstanden. Was finden die Leute an deinem Geschreibsel?
Faked Broder: Es ist ebenso geist- wie einfallsreich, mit ständigen Nazi-Anspielungen, Feindbildern, Zoten und Beleidigungen. Ich spiele gern mit den Ängsten der Menschen.
Faked Anis: Wahrscheinlich bin ich nur neidisch.
Faked Broder: Das denke ich auch.
Faked Anis: Aber du schreibst schon auch noch mal etwas, das mir gefällt, oder?
Faked Broder: Du meinst etwas, das nicht langweilig ist?
Faked Anis: Das wäre toll!
Faked Broder: Du hast Glück, denn ich bin nicht nachtragend.


FAKED BRODER INTERVIEW (16)
12.01.2013 - Nach einem Artikel vom 11.01.2013: www.welt.de/112708625

Faked Anis: Hallo faked Broder.
Faked Broder: Faked Anis, lange nichts gehört von dir.
Faked Anis: Fast sieben Jahre. Wir hatten diese Satire zusammen geschrieben.
Faked Broder: Ach, das soll eine Satire gewesen sein?
Faked Anis: Pressezeit (4): Henryk M. Broder. Erfüllt die Kriterien, würde ich sagen.
Faked Broder: Und, was machst du so?
Faked Anis: Musik. Und du?
Faked Broder: Ich laufe herum und entschuldige mich bei Leuten.
Faked Anis: So'n Quatsch.
Faked Broder: Doch. Das war nicht hilfreich. Ich entschuldige mich.
Faked Anis: Was ist denn mit DIR los?
Faked Broder: Das mit dem Reichssicherheitshauptamt hätte ich nicht sagen dürfen.
Faked Anis: Ich dachte, das sei dein Job.
Faked Broder: Auch ich schieße im Eifer des Gefechts schon mal über das Ziel hinaus.
Faked Anis: Ist das nicht dein Markenzeichen?
Faked Broder: Ich sprach von der Endlösung der Judenfrage - diesmal in Palästina.
Faked Anis: Also praktisch, dass die Palästinenser wie die Nazis sind.
Faked Broder: Diesen Satz haben mir einige Kollegen und Leser übel genommen.
Faked Anis: Tatsächlich?
Faked Broder: Ja, unglücklicherweise. Es geht um Jakob Augstein.
Faked Anis: Den Zeitungstyp.
Faked Broder: Ja, ich habe ihn einen „kleinen Schleicher von nebenan“ genannt.
Faked Anis: Wie dieser Nazi mit dem „Stürmer“?
Faked Broder: Ja, Nazi, genau. Das war vollends daneben.
Faked Anis: Aber das machst du doch dauernd.
Faked Broder: Außerdem habe ich ihn in die Antisemitismus-Hitliste des Simon-Wiesenthal-Zentrums gebracht.
Faked Anis: Musst du nicht arbeiten?
Faked Broder: Das IST meine Arbeit.
Faked Anis: Und warum entschuldigst du dich dann? Sind es die Geldgeber?
Faked Broder: Unsinn. Ich bin freier Journalist und verbringe mein halbes Leben in Cafés.
Faked Anis: Wie langweilig!
Faked Broder: Mal lebe ich in Berlin, mal in New York oder Jerusalem.
Faked Anis: Und wer bezahlt das alles?
Faked Broder: Meine Leser. Die WELT-Zeitung, diverse Medien ...
Faked Anis: Die WELT ist doch keine Zeitung!
Faked Broder: Was denn sonst?
Faked Anis: Ein Symptom. Also du läufst rum und beleidigst Leute ...
Faked Broder: ... und ich werde dafür bezahlt!
Faked Anis: Das ist schlau.
Faked Broder: Oh ja, das ist wirklich schlau. Ich bin ein Genie.
Faked Anis: Glückwunsch!
Faked Broder: Es gibt viele, die Israel und die USA kritisieren.
Faked Anis: Da hast du Recht.
Faked Broder: Ich bekämpfe die mit meiner spitzen Feder.
Faked Anis: Klingt ebenso ehrenhaft wie, äh, wie sagt man da: sophisticated.
Faked Broder: Ja, sophisticated, ich verstehe das Wort.
Faked Anis: Und subtil.
Faked Broder: Ja. Aber Bildung schützt vor Torheit nicht.
Faked Anis: Nein.
Faked Broder: Deshalb ist Grass der Prototyp des gebildeten Antisemiten.
Faked Anis: Was?
Faked Broder: Grass hat die iranische Atombombe gebaut, die Israel zerstören wird.
Faked Anis: Und was gibt es in diesen Cafés so alles zu trinken?
Faked Broder: Der aggressive islamistische Terrorismus muss bekämpft werden!
Faked Anis: Helge Schneider ist mir lieber ...
Faked Broder: Die Deutschen haben schon lange kapituliert vor dem Islam-Terror.
Faked Anis: Sogar Dieter Bohlen, wenn ich es recht überlege.
Faked Broder: Augstein liefert die Begleitmusik zu Ahmadinedschads Vernichtungsfantasien.
Faked Anis: Ich dachte, bei dem hast du dich gerade entschuldigt.
Faked Broder: Nur für die zwei Sachen. Jetzt sage ich wieder neue Sachen.
Faked Anis: So bleibt man im Gespräch.
Faked Broder: Ein Hühnerstall ist kein KZ, die Moslems sind nicht die Juden von heute.
Faked Anis: Was kommt denn jetzt?
Faked Broder: Ich habe solche Dramatisierungen bei anderen immer kritisiert.
Faked Anis: Ach so, es wird feierlich. Ich habe gar keine Krawatte dabei.
Faked Broder: Und nun bin ich in dieselbe Falle getappt.
Faked Anis: Sagte die Drama-Queen zwischen zwei Anfällen.
Faked Broder: Dafür entschuldige ich mich.
Faked Anis: Gähn ...
Faked Broder: Und nur dafür.
Faked Anis: Du solltest dich lieber für deine Bücher entschuldigen.
Faked Broder: Quatsch.
Faked Anis: Weißt du, warum ich dich so lange nicht besucht habe?
Faked Broder: Weil du mit dem Mainzer Karneval beschäftigt warst?
Faked Anis: Ich hoffe, etwas Interessantes an dir zu finden.
Faked Broder: Und jetzt hast du etwas gefunden?
Faked Anis: Na ja, du rennst rum und entschuldigst dich. Das ist zumindest neu.
Faked Broder: Ich habe mich nur DAFÜR entschuldigt. Das bedeutet gar nichts.
Faked Anis: Das habe ich befürchtet.
Faked Broder: So lange es Leute gibt, die nicht an den Neokonservatismus glauben ...
Faked Anis: ... und den Zionismus ...
Faked Broder: Ja danke, und den Zionismus ...
Faked Anis: ... und den Antisemitismus ...
Faked Broder: Kann ich meinen Satz bitte zu Ende bringen?
Faked Anis: Seit wann sagst du „bitte“? Erst entschuldigst du dich, jetzt bittest du.
Faked Broder: Also noch mal: So lange es Leute gibt, die nicht glauben an ...
Faked Anis: Islamo-Faschismus ...
Faked Broder: Jetzt bring mich nicht durcheinander!
Faked Anis: The Big Anti-Semitism Business!
Faked Broder: Du hast keine Ahnung davon, wie feindlich der Feind wirklich ist!
Faked Anis: Natürlich.
Faked Broder: Du bist ein Kollaborateur!
Faked Anis: Sicher.
Faked Broder: Du bewegst dich am Rande des ...
Faked Anis: Sag es lieber nicht. Du hast schon genug gesagt.
Faked Broder: Aber die Leute klatschen, wenn ich solche Sachen sage.
Faked Anis: Welche Leute?
Faked Broder: Viele Leute.
Faked Anis: Das mit der rhetorischen Begabung ...
Faked Broder: Ja?
Faked Anis: Ich habe das nie verstanden. Was finden die Leute an deinem Geschreibsel?
Faked Broder: Es ist ebenso geist- wie einfallsreich, mit ständigen Nazi-Anspielungen, Feindbildern, Zoten und Beleidigungen. Ich spiele gern mit den Ängsten der Menschen.
Faked Anis: Wahrscheinlich bin ich nur neidisch.
Faked Broder: Das denke ich auch.
Faked Anis: Aber du schreibst schon auch noch mal etwas, das mir gefällt, oder?
Faked Broder: Du meinst etwas, das nicht langweilig ist?
Faked Anis: Das wäre toll!
Faked Broder: Du hast Glück, denn ich bin nicht nachtragend.


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